Erlöserkirche, Lutherische Pfarrkirche in Schwabing, München, Deutschland
Die Erlöserkirche ist eine Pfarrkirche mit klassischem Basilika-Grundriss, zentraler Kanzel und Außenreliefs von Hermann Lang und Ernst Neumeister zu theologischen Themen. Das Innere wird durch die originale Steinmeyer-Orgel mit zwei Manualen geprägt, während Altar und Kanzel aus charakteristischem gelblichem Marmor aus Verona gefertigt sind.
Der von Theodor Fischer entworfene Sakralbau eröffnete 1901, um die wachsende evangelische Bevölkerung des damaligen Vororts Schwabing zu bedienen. Die Kirche entstand in einer Zeit, als sich der Stadtteil schnell entwickelte und neuer Gotteshäuser für die neu zugezogenen Protestanten bedurfte.
Die Apsis zeigt ein großformatiges Gemälde von Linda Kögel, das Jesus auf einem Thron darstellt, umgeben von Szenen aus dem Pfarreileben wie Taufen, Hochzeiten und Trauerfeiern. Diese Darstellung verbindet geistliche und alltägliche Momente miteinander.
Das Gotteshaus liegt an der Münchner Freiheit und ist während regelmäßiger Gottesdienste für Besucher zugänglich, die die evangelische Gemeinde erleben möchten. Der Ort eignet sich gut für Fußgänger, die die Architektur von außen und innen erkunden und die künstlerischen Details in Ruhe betrachten können.
Der Altar und die Kanzel bestehen aus charakteristischem gelblichem Marmor aus Verona und bilden einen visuellen Kontrast zum sonst gedeckten Inneren der Kirche. Diese italienische Marmorwahl unterstreicht die Bedeutung dieses zentralen liturgischen Bereichs und zieht den Blick des Besuchers unweigerlich nach vorne.
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