Osterkirche, Kulturerbe Kirche in Bramfeld, Deutschland
Die Osterkirche ist ein Kirchengebäude in Hamburg-Bramfeld mit achteckigem Grundriss und einer roten Ziegelfassade, die durch ornamentale Bänder gegliedert wird. Der Glockenturm erhebt sich etwa 32 Meter hoch und endet in einem pyramidalen Dach mit Turmknauf.
Bramfeld wurde 1907 zusammen mit Steilshoop und Wellingsbüttel eine eigenständige Gemeinde, aber erst mit der Weihe der Kirche am 29. März 1914 waren die für eine selbständige Gemeinde notwendigen Gebäude vollständig vorhanden. Wilhelm Voigt entwarf sie als neobarocken Zentralbau mit achteckigem Grundriss und 32 m hohem Turm. Zunächst hieß sie Bramfelder Kirche; den Namen Osterkirche erhielt sie anlässlich der Glockenweihe der größten Glocke Ostern 1938.
Die Kirche prägt das Straßenbild von Bramfeld durch ihre markante achteckige Form und die Ziegelfassade, die bis heute das Ortsbild bestimmt. Besucher können die Raumgestaltung von 1964 erleben, die Wort, Sakrament und Musik in Beziehung zueinander setzt.
Die Kirche liegt in einer ruhigen Wohngegend und ist von Verkehrswegen leicht zu erreichen. Der Eingang befindet sich an der Bramfelder Chaussee, wo auch das Kirchenbuero erreichbar ist.
Im Turm hängen vier Glocken. Die älteste, 1925 von Schilling in Apolda gegossen, überstand als einzige beide Weltkriege; die beiden großen Glocken wurden 1917 und im Zweiten Weltkrieg abgenommen und für Rüstungszwecke eingeschmolzen. 1952 folgten zwei Rincker-Glocken, 1959 ergänzte eine 1189 kg schwere Glocke das Geläut.
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