Osterkirche, Kulturerbe Kirche in Bramfeld, Deutschland
Die Osterkirche ist ein Kirchengebäude in Hamburg-Bramfeld mit achteckigem Grundriss und einer roten Ziegelfassade, die durch ornamentale Bänder gegliedert wird. Der Glockenturm erhebt sich etwa 32 Meter hoch und endet in einem pyramidalen Dach mit Turmknauf.
Das Gebäude wurde 1914 nach Entwürfen des Architekten Wilhelm Voigt geweiht und erhielt seinen Namen 1938 bei einer Glockenweihung am Ostersonntag. Der Name Osterkirche verdankt sich dieser feierlichen Zeremonie, nicht wie oft angenommen einem älteren Ursprung.
Die Kirche prägt das Straßenbild von Bramfeld durch ihre markante achteckige Form und die Ziegelfassade, die bis heute das Ortsbild bestimmt. Besucher können die Raumgestaltung von 1964 erleben, die Wort, Sakrament und Musik in Beziehung zueinander setzt.
Die Kirche liegt in einer ruhigen Wohngegend und ist von Verkehrswegen leicht zu erreichen. Der Eingang befindet sich an der Bramfelder Chaussee, wo auch das Kirchenbuero erreichbar ist.
Bei Restaurierungsarbeiten 2019 wurden Einschussloecher in der Turmuhr entdeckt, die vermutlich aus dem Jahr 1923 stammen und an kommunistische Unruhen erinnern. Diese sichtbaren Zeichen der Vergangenheit wurden bei den Renovierungen sorgfaeltig dokumentiert und bewahrt.
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