Augustinerchorherrenstift Bernried, Augustinerstift in Bernried am Starnberger See, Deutschland.
Das Augustinerchorherrenstift Bernried ist ein Klosterkomplex am Starnberger See mit Barockkirche, Torhaus und der Pfarrkirche St. Martin, deren charakteristischer Turm 1873 neu aufgebaut wurde. Die Gebäude zeigen die typische Anordnung eines religiösen Klosters aus verschiedenen Epochen, wobei Barocker Stil die jüngeren Teile prägt.
Das Stift wurde 1121 von Graf Otto I. von Dachau und seiner Frau Adelheid gegründet und verwaltete Ländereien in der Region sowie Besitzungen bei Bozen. Durch umfassende Umbauten im 18. Jahrhundert, besonders unter Propst Mansuetus Resch, erhielt es seine heutige barocke Gestalt.
Der Ortsname Bernried bezieht sich auf die frühere Herrengeschichte des Ortes, die noch heute in der Architektur spürbar ist. Die Barockkirche St. Martin prägt das Dorfbild und zeigt, wie wichtig das religiöse Leben hier über Jahrhunderte war.
Das Gelände kann von außen besichtigt werden und liegt in der Nähe des Starnberger Sees, was Besuche mit Spaziergängen in der Landschaft verbunden werden können. Das angrenzende Busch-Waldgebiet bietet Wege zum Spazieren und ist leicht vom Klosterkomplex zu erreichen.
Der angrenzende Wilhelmina-Busch-Wald, angelegt Mitte des 19. Jahrhunderts, zeigt Merkmale eines englischen Landschaftsgartens mit naturbelassenen Wiesen und verschiedenen Baumarten. Dieses waldige Areal war einst privates Anwesen und wird heute als Park mit historischer Gartengestaltung gepflegt.
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