Evangelische Kirche, Protestantische Kirche in Dossenheim, Deutschland.
Die Evangelische Kirche ist ein Kirchengebäude in Dossenheim mit traditioneller deutscher Architektur, Steinmauern und einem markanten Turm. Der Bau zeigt klassische protestantische Stilmerkmale und prägt das Ortsbild mit seiner vertikalen Form.
794 wird in Dossenheim erstmals eine Kirche genannt. Die Herren von Handschuhsheim, Inhaber der Vogtei, erbauten 1375 eine neue Kirche; sie wurde 1460 im pfälzisch-mainzischen Krieg zerstört und mit Steinen der geschleiften Schauenburg wiederaufgebaut. 1496 beschreibt das Wormser Synodale die dem heiligen Pankratius geweihte Kirche. Ab 1650 nutzten Katholiken und Reformierte sie gemeinsam bis 1926; 1931/32 entstand ein neues Langhaus.
Die Kirche ist dem heiligen Pankratius geweiht, wie der Visitationsbericht Wormser Synodale von 1496 belegt. Von 1650 bis 1926 nutzten Katholiken und Reformierte sie gemeinsam, wobei die Katholiken den Chor und die Reformierten das Langhaus verwendeten. Zwei Wandgemälde von Hans Adolf Bühler zeigen „Die Einführung der Reformation in Dossenheim“ und „Die Versuchung Jesu“; letzteres wurde 1973 mit einer Holzwand verdeckt.
Die Kirche steht im Osten Dossenheims, nicht im Zentrum; der Turm liegt an der Südseite, das 1932 angebaute Langhaus erstreckt sich nach Norden. Die Kirchhofsmauer des Friedhofs, der bis 1807 hier lag, ist zum Teil erhalten. Das Gebäude wird für Gottesdienste genutzt; erkundigen Sie sich vor Ort nach Öffnungszeiten.
Das Gebäude trägt den Status eines geschützten Kulturdenkmals, was bedeutet, dass jede bauliche Veränderung streng reguliert wird. Dies hat dazu beigetragen, dass die ursprüngliche Architektur und der Charakter der Kirche bis heute erhalten geblieben sind.
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