Mauersechseck, Mittelalterliche archäologische Stätte in Dossenheim, Deutschland.
Das Mauersechseck ist eine mittelalterliche Ruine in Dossenheim, die aus den Grundmauern eines sechseckigen Gebäudekomplexes besteht. Die Überreste sind heute nur wenige Zentimeter hoch und liegen auf einem Berghang westlich des Hoher Nistler auf etwa 255 Metern Höhe.
Die Anlage entstand im 11. Jahrhundert als Wohnturm eines Adeligen mit 9,70 Metern Länge und 8,00 Metern Breite. Die umgebende Mauer bildete später den charakteristischen sechseckigen Umriss, der dem Ort seinen Namen gab.
Ausgrabungen förderten Keramikfragmente und Bronzeartefakte zutage, darunter ein Ring mit Sankt-Antonius-Inschrift, der auf religiöse Praktiken hinweist.
Die Ruine liegt auf privatem Grund der Gemeinde und ist zu Fuß erreichbar, wird aber von dichter Vegetation überwachsen, was den Blick auf die niedrigen Mauern erschwert. Gutes Schuhwerk und etwas Geduld helfen, die Grundrisse unter den Pflanzen zu erkennen.
Ausgrabungen brachten verzierte Keramik und Bronzegegenstände ans Licht, darunter einen Ring mit einer Inschrift des heiligen Antonius. Diese Funde deuten auf religiöse Praktiken und den Status der Bewohner hin.
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