Johanneskirche, Protestantische Kirche in Heidelberg, Deutschland
Die Johanneskirche ist eine 1899 bis 1902 erbaute evangelische Kirche im Heidelberger Stadtteil Neuenheim, entworfen von Hermann Behaghel in Anlehnung an die burgundische Frühgotik. Anders als gotische Kirchen ist sie als Zentralbau über einem griechischen Kreuz ausgeführt, dessen Südarm als Konfirmandensaal abgetrennt ist. Sie steht frei an einer Straßengabelung, sodass die Fassade nach drei Seiten gestaltet ist; über dem Nordeingang erhebt sich der 55 m hohe Turm.
Das rasche Wachstum Neuenheims nach der Eingemeindung 1891 machte die alte Kirche am Marktplatz zu klein; eine 1895 geplante Erweiterung wurde zugunsten eines Neubaus außerhalb des Dorfkerns verworfen. 1900 wurde an einem Knick der Handschuhsheimer Landstraße der Grundstein gelegt, am 11. Mai 1902 weihte Großherzog Friedrich I. die Kirche ein. Die Pläne stammten von Hermann Behaghel; es war sein erster Heidelberger Kirchenbau, bevor Christuskirche, Kreuzkirche und Friedenskirche folgten.
Der Name ging von der alten Dorfkirche auf den Neubau über, meint nun aber den Evangelisten Johannes statt Johannes den Täufer. Im Inneren stellt das Wiesbadener Programm Kanzel und Taufstein beiderseits des Altars auf, darüber die Orgel; umlaufende Emporen dienen der Predigtkirche.
Die Kirche steht frei an der Straßengabelung am Knick der Handschuhsheimer Landstraße, deshalb ist ihre Fassade nach drei Seiten gestaltet; der Haupteingang liegt im Norden unter dem 55 m hohen Turm. Der südliche Arm hinter dem Altar ist als Konfirmandensaal abgetrennt. Sie ist eine aktive evangelische Gemeindekirche, ein Besuch außerhalb der Gottesdienste bietet sich an.
Die Kirche ist ein Zentralbau über griechischem Kreuz, kein längsgerichtetes gotisches Schiff; der Südarm hinter dem Altar ist als Konfirmandensaal abgetrennt. Weil sie frei an einer Straßengabelung steht, ist die Fassade nach drei Seiten gestaltet, mit dem 55 Meter hohen Turm über dem nördlichen Haupteingang.
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