Deutsches Verpackungs-Museum, kulturgeschichtliches Spezialmuseum in Heidelberg
Das Deutsches Verpackungs-Museum in Heidelberg zeigt die Entwicklung von Verpackung vom einfachen Behälter zur modernen Gestaltung über hundert Jahre hinweg. Die Sammlung mit über tausend Objekten umfasst bekannte Markenverpackungen, Flaschen, Schachteln und seltene Stücke wie eine Zigarrenschachtel vom Schiff Titanic.
Das Museum wurde 1997 gegründet, nachdem sechs Unternehmen 1993 einen Verein bildeten, um die Bedeutung von Verpackungsdesign zu bewahren. Der Gründer Hans-Georg Böcher, ein Kulturhistoriker, prägte die kulturelle Ausrichtung und machte das Museum zu einem Zentrum für Verpackungsgeschichte im deutschsprachigen Raum.
Das Museum ist in einem ehemaligen Gotteshaus untergebracht, das dem Raum eine besondere Ruhe und Würde verleiht. Besucher können spüren, wie die historische Architektur die Exponate zur Verpackungsgeschichte rahmt und das Erlebnis prägt.
Das Museum befindet sich in der Altstadt Heidelbergs neben dem Bismarckplatz und ist donnerstags bis sonntags von spätem Vormittag bis spätem Nachmittag geöffnet. In der Nähe gibt es mehrere Parkplätze und das Gelande ist leicht von der Innenstadt aus zu erreichen, obwohl das Gebäude selbst nicht barrierefrei ist.
Die Sammlung enthält eine Zigarrenschachtel vom Schiff Titanic mit einer Zeichnung des Schiffes vor einem Eisberg, die vermutlich von einem Überlebenden stammt. Dieses seltene Objekt verbindet alltägliche Designgeschichte mit einer der dramatischsten Momente der Seefahrt.
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