Rothehof, Mittelalterliche Burg und archäologische Stätte in Wolfsburg, Deutschland.
Rothehof ist eine abgegangene mittelalterliche Turmhügelburg im Wolfsburger Stadtwald nahe der Stemmelriede. Erhalten ist ein etwa 3 m hoher Burghügel von 12 m × 15 m mit einer 5 m × 5 m großen Vertiefung auf der Kuppe, in der Mauerfundamente eines hölzernen oder steinernen Wohnturms sichtbar sind. Ein Wall, einst mit Palisaden besetzt, und der Bach sicherten die Anlage.
Die kleine Turmhügelburg entstand um 1200 und wurde 1304 erstmals urkundlich erwähnt, als Kunigunde von Bartensleben Rothehof samt Zubehör erhielt. Sie war befestigter Wohnsitz der Rothehofer Linie der von Bartensleben, die im 13. und 14. Jahrhundert von Ministerialen in den niederen Adel aufstiegen. Ihre Aufgabe war wohl der Schutz des Handelsweges durch das Tal der Aller. Scherbenfunde, die im 15. Jahrhundert abbrechen, zeigen die Aufgabe zugunsten der Wolfsburg und der Burg Neuhaus.
Die Stelle ist eine abgegangene Turmhügelburg (Motte), keine erhaltene Burg. Der Name stammt von der Rothehofer Linie des Geschlechts von Bartensleben, die 1362 als Besitzer des Rothen Hoffs genannt wird. Eine Steintafel des Wolfsburger Vereins für Heimatpflege erinnert im Wald an die Burgstelle.
Die Stelle liegt im Wolfsburger Stadtwald am Bach Stemmelriede und ist zu Fuß erreichbar; eine nahe Straße heißt nach der mittelalterlichen Anlage Burgwall. Der Erdhügel und sein Wall sind im Wald erhalten, weshalb festes Schuhwerk auf unebenem Boden hilft. Eine vom Wolfsburger Verein für Heimatpflege aufgestellte Steintafel markiert den Ort.
Der Burghügel ist noch etwa 3 m hoch und misst rund 12 m × 15 m; auf der Kuppe liegt eine 5 m × 5 m große Vertiefung, die wie ein früherer Keller wirkt. An ihren Rändern sind Mauerfundamente erhalten, auf denen ein hölzerner oder steinerner Wohnturm stand. Der Wolfsburger Verein für Heimatpflege stellte zur Erinnerung eine Steintafel auf.
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