Evangelische Kirche Isselhorst, Kirchengebäude in Gütersloh
Die Evangelische Kirche Isselhorst ist ein Kirchengebäude im Neugotikstil in Gütersloh, das als Hallenkirche großzügige Innenräume mit klarer Linienführung bietet. Der Bau wurde zwischen 1879 und 1881 nach Entwürfen des Architekten Heinrich Hutze fertiggestellt und ersetzte einen älteren Vorgängerbau, von dem nur der Turm erhalten blieb.
Die Stätte ist seit etwa 1150 bekannt und erscheint 1269 in Dokumenten unter dem Namen Isselhorst, nachdem die Gemeinde zuvor die Bezeichnung 'Gislahurst' trug. Während der Reformation im 16. Jahrhundert wechselte die Gemeinde 1571 offiziell vom Bistum Münster zum evangelischen Glauben und unterstand fortan der Kirchenleitung Ravensberg in Bielefeld.
Der Name Isselhorst stammt aus dem Jahr 1269 und bedeutet 'Horst an der Issel', wobei die alte Bezeichnung 'Gislahurst' auf noch ältere Ursprünge hindeutet. Die Kirche ist seit jeher ein Versammlungsort der Gemeinde und ihre Glocken markieren bis heute wichtige Momente im Leben der Bewohner.
Der Turm mit seinen dicken Mauern dominiert das Gebäude und ist von allen Seiten sichtbar, was es leicht macht, die Kirche zu finden. Es ist ratsam, sich Zeit für den Innenraum zu nehmen und die erhaltenen Details wie das Altarflügel aus dem 15. Jahrhundert und die barocken Kronleuchter zu betrachten.
Der Turm der Kirche stammt aus dem Jahr 1545 und wurde ohne einen einzigen Nagel konstruiert, wobei die Holzbalken nach handwerklichen Techniken perfekt ineinandergepasst wurden. Diese über 500 Jahre alte Konstruktion zeigt die Geschicklichkeit alter Meister und steht als Beleg für traditionelle Handwerkstechniken, die bis heute Bestand haben.
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