Hafenmuseum, Maritimes Museum in Hamburg-Mitte, Deutschland.
Das Hafenmuseum ist ein Schifffahrtsmuseum in Hamburg mit Modellen von Schiffen, Navigationsgeräten, Hafenausrüstung und historischen Fahrzeugen. Die Sammlung dokumentiert die langen Traditionen der Seeschifffahrt und des Handels, die diese Hafenstadt prägen.
Im April 2005 eröffnete das Museum als Schaudepot im denkmalgeschützten 50er Schuppen am Bremer Kai, zunächst als Außenstelle des Museums der Arbeit; 2008 wuchs die Fläche von 700 auf 2.500 Quadratmeter. Im April 2022 ging daraus das Deutsche Hafenmuseum unter Trägerschaft der Stiftung Historische Museen Hamburg hervor. Ein zweiter Standort am Schumacherwerder mit der Viermastbark Peking als Leitobjekt ist geplant.
Das Museum zeigt, wie der Hafen das Leben in Hamburg geprägt hat und welche Rolle Schiffe, Handel und Fischerei für die Stadt spielten. Besucher können sehen, wie Menschen hier über Jahrhunderte hinweg mit dem Wasser und dem Hafen lebten.
Das Gelände liegt auf dem Kleinen Grasbrook am Bremer Kai am Hansahafen im östlichen Hafengebiet Hamburgs; das Außengelände mit den Kaikränen und dem schwimmenden Dampfkran wird zu Fuß begangen, teils auf gepflasterten Kaiflächen. Der geplante zweite Standort auf dem Schumacherwerder zwischen Norderelbe und Moldauhafen ist noch nicht gebaut; prüfen Sie vor der Anreise, welcher Ort geöffnet ist.
Die Museumsführer sind ehemalige Hafenarbeiter und Binnenschiffer; sie erklären den Stückgutumschlag von den Dampfkränen bis zu den kleinen Werkzeugen unter dem Motto „Alles über Schuppen, Schiffe und Stauer“. Auf dem Außengelände steht teilweise noch funktionsfähiges Hafengerät: Van Carrier, Kaikräne und Fahrzeuge der historischen Hafenbahn.
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