Luftmunitionsanstalt Harth, Militärische Munitionsanlage im Ringelsteiner Wald bei Büren, Deutschland.
Die Luftmunitionsanstalt Harth ist eine ehemalige Rüstungsfabrik im Wald bei Büren mit Verwaltungsgebäuden, Munitionslägern und unterirdischen Stollen. Die Anlage nutzt die hügelige Landschaft, wobei in Hanglöcher Lagerräume eingebaut sind und Brücken zur Verbindung zwischen den Bereichen dienen.
Das Werk wurde ab August 1935 als Luftwaffen-Munitionslager errichtet und war bis 1936 in Betrieb. Die Anlage war ein wichtiger Versorgungspunkt für die Rüstungsindustrie dieser Zeit.
Der Ort ist eng mit der Siedlung Muna-Siddinghausen verbunden, die für Arbeiter des Werkes entstand. Die Wohnhäuser prägen bis heute das Ortsbild und erinnern an die damalige Bedeutung des Ortes für die Region.
Das Gelände ist heute teilweise zugänglich und zeigt die Spuren seiner industriellen Nutzung in einem naturbelassenen Waldbereich. Besucher sollten beachten, dass manche Bereiche betreten werden können, während andere eingeschränkt erreichbar sind.
Die unterirdischen Stollen wurden mit breiten Eingängen angelegt und mit Bruchsteinmauerwerk verstärkt, um die Lagerung von Sprengstoff zu sichern. Die Bauweise zeigt die damalige Ingenieurleistung bei der Sicherung von gefährlichen Materialien im Berg.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.