Graf-Haeseler-Kaserne, Militärkaserne in Kassel-Niederzwehren, Deutschland.
Die Graf-Haeseler-Kaserne ist ein ehemaliger Militärkomplex im Kasseler Stadtteil Niederzwehren, bestehend aus mehreren symmetrisch angeordneten Backsteingebäuden im Stil der frühen deutschen Militärarchitektur. Die zweigeschossigen Bauten sind um einen zentralen Appellplatz gruppiert und prägen das Erscheinungsbild des Geländes bis heute.
Die Anlage wurde zwischen 1913 und 1914 als Militärkaserne errichtet und erhielt 1937 ihren heutigen Namen zu Ehren des preußischen Generals Gottlieb von Haeseler. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden die Gebäude für zivile Zwecke umgenutzt.
Die Kaserne trägt den Namen des preußischen Generals Gottlieb von Haeseler, was noch heute auf Hinweisschildern auf dem Gelände zu lesen ist. Wer durch das Areal spaziert, sieht gut erhaltene Backsteingebäude, die an die wilhelminische Militärarchitektur erinnern.
Das Gelände ist heute ein Gewerbepark und kann tagsüber von außen besichtigt werden, wobei die Backsteingebäude gut von den angrenzenden Wegen aus sichtbar sind. Für Besucher, die sich für Architektur interessieren, empfiehlt sich ein Rundgang entlang des Geländerandes.
Von 1947 bis 1949 beherbergte die Kaserne gleichzeitig Vertriebene und ein hessisches Rundfunkstudio, das dort bis 1952 in Betrieb war. Diese ungewöhnliche Kombination zeigt, wie schnell das Gebäude nach dem Krieg völlig neue Funktionen übernahm.
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