Fahrradbrücke Konstanz, Stahlfahrradbrücke in Konstanz, Deutschland
Die Fahrradbrücke in Konstanz ist eine Stahlkonstruktion mit einem Hauptfeld von etwa 67 Metern Spannweite und einem Kastenträger-Design. Sie verbindet verschiedene Stadtteile und bietet eine separate Route für Radfahrer und Fußgänger.
Ab 1892 verkehrte hier eine Personenfähre über den Seerhein, genehmigt vom Innenministerium des Großherzogtums Baden, zunächst mit Ruderbooten, ab 1910 mit dem Motorboot Komet; 1916 übernahmen die Stadtwerke den Betrieb, 1991 wurde er eingestellt. Der Gemeinderat beschloss die Brücke im September 1989, im Februar 1990 begann der Bau, am 29. Juni 1991 folgte die Einweihung als dritter Rheinübergang Konstanz' zur Entlastung der nahen Alten Rheinbrücke.
Die Brücke ist Teil des lokalen Radverkehrssystems und wird täglich von Pendlern und Freizeitradfahrern genutzt, die zwischen verschiedenen Stadtteilen pendeln. Sie ist ein sichtbares Zeichen dafür, wie sehr Konstanz auf Fahrradmobilität setzt.
Der Weg ist das ganze Jahr über gut befahrbar und verfügt über LED-Beleuchtung für die Sichtbarkeit bei Dunkelheit. Regelmäßige Wartung sorgt dafür, dass die Brücke in gutem Zustand bleibt.
Der Überbau besteht aus wetterfestem Stahl, einem in Deutschland selten verwendeten Baustoff. Da die Eigenfrequenz der Stahlkonstruktion mit rund 1 Hz nahe an den von Fußgängern verursachten Schwingungen liegt, wurden in jedem der drei Brückenfelder zwei Schwingungstilger eingebaut.
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