Finkenherd 1, Kulturdenkmal mit Fachwerkbau in Quedlinburg, Deutschland
Finkenherd 1 ist ein Fachwerkhaus in Quedlinburg mit einer Länge von etwa 8,5 Metern und zeigt typische Merkmale der mittelalterlichen Holzrahmenkonstruktion. Die Struktur bewahrt die charakteristische Anordnung der Balken, wie sie in dieser Region üblich ist.
Das Haus stammt aus der mittelalterlichen Siedlungsperiode Quedlinburgs und gehört zu den Baudenkmälern, die seit damals erhalten geblieben sind. Die Struktur wurde später in die UNESCO-Weltkulturerbe-Liste aufgenommen, die Quedlinburgs außergewöhnliche Ansammlung von Fachwerkbauten schützt.
Das Haus zeigt die handwerkliche Tradition des Fachwerk-Hausenbaus, die in Quedlinburg bis heute das Stadtbild prägt. Die sichtbaren Holzbalken und ihre Anordnung erzählen von den Bautechniken, die Generationen von Handwerkern weitergegeben haben.
Das Haus ist Teil der historischen Altstadt und kann während eines Spaziergangs durch die Innenstadt besichtigt werden. Die beste Zeit zum Besuchen ist bei Tageslicht, damit die Details der Fachwerkonstruktion deutlich erkennbar sind.
Die Balken wurden ohne Nägel nur durch Holzverbindungen zusammengefügt, eine Technik, die es dem Haus erlaubte, Jahrhunderte lang zu bestehen. Diese Konstruktionsmethode zeigt, wie mittelalterliche Handwerker komplexe geometrische Berechnungen durchführten, um stabile Strukturen ohne Metallteile zu schaffen.
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