Finkenwerder Süderelbe, Naturschutzgebiet in Hamburg-Mitte und Harburg, Deutschland
Finkenwerder Süderelbe ist ein Naturschutzgebiet mit flachen Wasserflächen, denen zahlreiche Reetbeete und Priele durchziehen. Das Mosaik aus Wasser und Uferbewuchs schafft vielfältige Lebensräume für Vögel und andere Tierarten.
Das Gebiet entstand aus einem ehemaligen Nebenarm der Elbe und wurde 1989 erstmals unter Schutz gestellt. Eine zweite Schutzverordnung folgte 1997 und stärkte den Schutzstatus weiter.
Das Gebiet ist eng mit der landwirtschaftlichen Geschichte Finkenwerders verbunden, wo seit Generationen Obst angebaut wird. Die Nähe zu traditionellen Obstplantagen prägt noch heute das Landschaftsbild und zeigt, wie Natur und Anbau hier nebeneinander existieren.
Zwei Beobachtungshütten bieten gute Möglichkeiten, die Vogelvielfalt zu beobachten und dabei trocken zu bleiben. Die Wege sind einfach zu erreichen, aber es ist hilfreich, Ferngläser mitzubringen.
Das flache Wasser mit durchschnittlich nur 50 Zentimetern Tiefe ist entscheidend für die Fortpflanzung von Wiesenvögeln. Diese besonderen Bedingungen locken auch Gänse an, die hier überwintern.
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