Neue Aula Tübingen, Versammlungshalle an der Universität Tübingen, Deutschland.
Die Neue Aula Tübingen ist ein dreigeschossiger, klassizistischer Dreiflügelbau, der sich nach hinten zur Hölderlinstraße öffnet. Das gesamte Bauwerk besteht aus unverputzten Sandsteinblöcken, das Dachgesims aus Kupfer; die Frontseite ist vollständig symmetrisch. Über dem von vier toskanischen Säulen getragenen Hauptportal steht in goldenen Großbuchstaben zwischen den Jahreszahlen 1477 und 1932 das Motto „Attempto!“.
Die Neue Aula wurde 1841 bis 1846 nach Plänen von Gottlob Georg Barth (1777–1848) erbaut; Auftraggeberin war die Universität Tübingen, die ein neues Zentrum mit Hörsälen und großer Festhalle brauchte. Eingeweiht wurde sie bereits 1845, obwohl der Bau noch nicht fertig war. 1928 bis 1932 folgten der Anbau des nordwestlichen Teils und ein umfangreicher Umbau der Innenräume; heute nutzt die juristische Fakultät das Gebäude.
Die Halle ist heute der Ort für akademische Zeremonien, Vorträge und öffentliche Diskussionen an der Universität. Hier treffen sich Studenten und Besucher zu wichtigen universitären Veranstaltungen.
Der Veranstaltungsort liegt im Herzen des Universitätscampus und ist zu Fuß leicht erreichbar. Besucher sollten sich erkundigen, welche Veranstaltungen öffentlich zugänglich sind, da einige Termine nur für Universitätsmitglieder reserviert sind.
Über dem zweiten Obergeschoss trägt der Architrav in goldenen Großbuchstaben zwischen den Jahreszahlen 1477 und 1932 das Motto der Universität „Attempto!“, das Gründungsjahr und das Jahr der Fertigstellung des Nordwestflügels einrahmt. Im Tympanon des Frontispizes sitzt eine klassische Uhr mit römischen Ziffern, und das Giebeldreieck wird von einem Mittel-Akroter und zwei Eck-Akroteren bekrönt.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 93.560 Mitwirkenden weltweit.