Paläontologische Sammlung der Universität Tübingen, Paläontologische Sammlung an der Universität Tübingen
Die Paläontologische Sammlung des Museums der Universität Tübingen beherbergt etwa 600.000 Fossilien, die von winzigen Organismen bis zu großen Wirbeltieren reichen und verschiedene Erdzeitalter abdecken. Die Bestände umfassen sowohl bekannte als auch seltene Arten aus unterschiedlichen geologischen Schichten.
Die Sammlung entstand im frühen 18. Jahrhundert als Lehr- und Forschungssammlung und wuchs durch Beiträge von Universitätsmitarbeitern und privaten Sammlern. Sie wurde über Generationen hinweg erweitert und entwickelte sich zu einer der bedeutendsten paläontologischen Sammlungen in Südwestdeutschland.
Die Ausstellung zeigt Fossilien aus der Region um Tübingen, darunter Meeresreptilien und frühe Säugetiere, die zeigen, wie verschiedene Lebensformen entstanden sind. Besucher können sehen, wie sich die Natur über lange Zeiträume verändert hat.
Die Sammlung ist an Wochentagen erreichbar und bietet kostenfreien Zugang für Besucher. Größere Gruppen können Führungen anfragen, um mehr über die einzelnen Stücke und ihre wissenschaftliche Bedeutung zu erfahren.
Die Sammlung beherbergt eines von nur acht bekannten Exemplaren des Henodus chelyops, eines Plakodontiers, das in dem Tal der Golderbach bei Tübingen gefunden wurde. Dieses seltene Fossil gibt Einblicke in ein längst verschwundenes Meeresökosystem.
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