Fichtenberg-Oberschule, Gymnasium in Steglitz, Deutschland.
Das Fichtenberg-Oberschule ist ein großes Schulgebäude in Berlin-Steglitz, das 1911 von Architekt Hans Heinrich Müller entworfen wurde und Elemente der Reformarchitektur mit handwerklichen Details verbindet. Das Gelande umfasst moderne naturwissenschaftliche Labore, eine Bibliothek, Kunsträume, Computerklassen und eine Schulkantine.
Die Schule wurde 1904 als Madchenschule unter dem Namen Kaiserin Auguste Victoria-Lyzeum gegründet und zog 1912 an ihren heutigen Standort in der Rothenburgstrasse um. Nach dem Umzug entwickelte sie sich zu einer etablierten Bildungseinrichtung in Steglitz.
Die Schule ist seit 1980 bekannt für ihre speziellen Programme für blinde und sehbehinderte Schüler, die gemeinsam mit anderen Schülern unterrichtet werden. Dieser Ansatz hat das Schulleben geprägt und macht die Einrichtung zu einem Ort der Inklusion.
Das Gelande ist leicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen und verfugt über ausreichend Platz für Fußgänger und Fahrräder. Besucher sollten beachten, dass es sich um einen aktiven Schulcampus handelt, daher sind Zutritte möglicherweise eingeschränkt.
Während des Zweiten Weltkriegs wurde das Gebäude als Militärlazarett genutzt, was die Schüler zwang, vorübergehend auf andere Schulen auszuweichen. Diese Episode zeigt die wechselvolle Geschichte des Ortes während der Kriegsjahre.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.