Gemeindehaus der Matthäusgemeinde, Bauwerk in Berlin-Steglitz
Das Gemeindehaus der Matthäusgemeinde ist ein Gemeindezentrum in Berlin-Steglitz, das in den Jahren 1928 bis 1930 erbaut wurde. Das Gebäude besitzt eine schlichte Backsteinfassade in Rotbraun, eine flache Silhouette mit geneigtem Dach und einen U-förmigen Grundriss, der einen ruhigen Innenhof zur Straße hin abschirmt.
Das Gebäude wurde von den Architekten Otto Rudolf Salvisberg und Rudolf Reichel entworfen und ist das einzige eigenständige Gemeindezentrum von Salvisberg. Der Bau fand von September 1928 bis November 1930 statt und kostete über eine halbe Million Reichsmark, finanziert durch Kreditaufnahmen der wachsenden Gemeinde.
Die Matthäusgemeinde prägt das Viertel mit ihrem Fokus auf Gemeinschaft und gegenseitige Unterstützung. Besucher bemerken die offene Haltung der Gemeinde gegenüber allen, die das Gemeindehaus betreten, unabhängig von ihrem Hintergrund oder ihren Überzeugungen.
Das Gebäude liegt am Ende der Schloßstraße gegenüber dem Steglitzer Kreisel in einem ruhigen Wohngebiet mit historischen Villen. Der Zugang erfolgt durch vier große Säulen am Haupteingang, die einen klaren Blick zur benachbarten Matthäuskirche bieten.
Ein bemerkenswert erhaltenes Keramikrelief von August Rhades zeigt die Geschichte der klugen und törichten Jungfrauen aus der Bibel und blickt symbolisch zur Kirche. Dieses Kunstwerk wurde von der Kirchenkreis Kölln-Land I geschenkt und ist eine seltene künstlerische Besonderheit des Gebäudes.
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