Fleischverarbeitungsbetrieb der Konsumgenossenschaft „Vorwärts“, Denkmalgeschütztes Bürogebäude im Stadtteil Löbtau-Süd, Dresden, Deutschland
Die Betriebszentrale des Konsumvereins Vorwärts ist ein sechsgeschossiges Bürogebäude mit markanter W-förmiger Grundform und ausgeprägter Wölbung an der Hauptfassade. Das Bauwerk enthält unterirdische Tunnel, die verschiedene Bereiche verbinden, und verfügt über eine umfangreiche Garage.
Architekt Kurt Bärbig entwarf das Gebäude, das 1927 eröffnet wurde und bis 1990 als Zentrale des Konsumvereins Vorwärts fungierte. Es entstand in einer Zeit, als solche Großstrukturen neue Maßstäbe für Genossenschaftsunternehmen setzten.
Das Gebäude steht für die Genossenschaftsbewegung, die Dresdens Handel prägte und zeigt, wie kooperative Ideen die Stadt formten.
Das Gebäude liegt an der Fabrikstraße 13 in einem Industriegebiet und ist von außen leicht zu erkennen durch seine ungewöhnliche W-Form. Besucher sollten beachten, dass das Innere nur zu bestimmten Zeiten zugänglich ist und mehrere Ebenen umfasst.
Das Gebäude barg eine Fleischverarbeitungsanlage mit fortschrittlichen Produktionsmethoden für die damalige Zeit, was moderne Fertigungstechniken in der W-Form integrierte. Diese Kombination aus Architektur und Produktionslogik war für die 1920er Jahre besonders innovativ.
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