Zionskirche, Lutherische Kirchenruine in Südvorstadt, Dresden, Deutschland.
Die Zionskirche ist eine Kirchenruine in Südvorstadt, deren äußere Mauern erhalten sind und seit 1995 durch ein witterungsbeständiges Dach geschützt werden. Das Gebäude besteht aus den Überresten des ursprünglichen Bauwerks, während ein neuer Kirchenbau von 1981 bis 1982 an der Bayreuther Straße für Gottesdienste genutzt wird.
Das ursprüngliche Gebäude entstand zwischen 1908 und 1912 nach Entwürfen der Architekten Schilling und Graebner. Bei den Luftangriffen auf Dresden im Februar 1945 erlitt die Kirche schwere Zerstörungen, von denen sich die Ruinen bis heute erhalten haben.
Die Ruinen dienen heute als Lapidarium und zeigen Hunderte von Steinskulpturen und architektonischen Fragmenten aus Dresdens Geschichte. Besucher können beim Spaziergang durch die Ruinen diese Steinwerke aus verschiedenen Epochen entdecken und erleben, wie die Kirche zu einem Museum für Baukunst geworden ist.
Die Ruinen können von außen besucht und erkundet werden, wobei die Steinwerke im Hof sichtbar sind. Der Zugang ist zu Fuß erreichbar und die Besichtigung kann jederzeit während des Tages erfolgen.
Das Kruzifix der Selmar Werner-Gruppe ist noch immer in den Ruinen sichtbar und zeigt, was vom ursprünglichen Kircheninneren erhalten blieb. Diese Kunstwerk thront über dem Lapidarium und verbindet die religiöse Geschichte des Ortes mit seiner heutigen Rolle als Sammelstätte für Dresdens Architekturgeschichte.
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