Villa Haniel, Denkmalgeschützte Villa im Stadtteil Plauen, Dresden.
Villa Haniel ist ein Wohnhaus im Stadtteil Plauen in Dresden, das im späten 19. Jahrhundert errichtet wurde und Merkmale des Semper-Nicolai-Stils zeigt. Das Gebäude verfügt über großzügige Räume mit Marmortreppen, aufwendigem Stuckwerk und bemalten Decken auf mehreren Ebenen.
Das Haus wurde 1868 von Architekt Edmund Hahnefeldt errichtet und diente zunächst als Privatresidenz für wohlhabende Familien. Nach verschiedenen Eigentümerwechseln kam es 1890 in den Besitz der Familie Haniel, die es umfassend modernisierte.
Der Name Villa Haniel erinnert an die Industriellenfamilie, die das Haus im späten 19. Jahrhundert kaufte und es zu ihrem Wohnsitz machte. Das Gebäude spiegelt den Lebensstil der wohlhabenden Dresdner Unternehmer wider, die solche Villen als Zeichen ihres Erfolgs und ihrer Stellung in der Gesellschaft nutzten.
Das Gebäude ist heute in einzelne Wohneinheiten unterteilt und kann von Besuchern erkundet werden. Da es sich um eine private Wohnanlage handelt, sollten Besucher respektvoll vorgehen und auf Privatgrundflächen achten.
Das Haus überstand Krieg und Leerstand und erlebte in den 1980er Jahren eine Zeit der Vernachlässigung, bis umfangreiche Restaurierungsarbeiten ab 2001 seine ursprüngliche Pracht wiederherstellten. Diese Rettung bewahrte ein wichtiges Beispiel des Dresdner Baustils für zukünftige Generationen.
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