Fort Berge, Militärfestung in Magdeburg, Deutschland.
Fort Berge war eine Befestigung in Magdeburg mit einer charakteristischen vierspitzigen Sternform, die durch mehrere Wälle und Gräben für die Verteidigung verstärkt wurde. Das Bauwerk dominierte das Stadtbild bis zu seinem Abriss in den frühen 1900er Jahren.
Der Bau begann 1721 unter der Leitung von Gerhard Cornelius Walrave und erhielt seinen Namen von einem nahegelegenen Kloster. Die Anlage prägte die militärische und städtische Entwicklung Magdeburgs über 180 Jahre lang.
Der Ort trägt heute den Namen der ehemaligen Befestigung, die für verschiedene Zwecke genutzt wurde und deren Bedeutung in der städtischen Identität Magdeburgs bis heute nachwirkt. Die Namen der umliegenden Straßen erinnern an die charakteristische Sternform des früheren Bauwerks.
Der historische Standort lässt sich heute durch Straßennamen wie Sternstraße und Sternbrücke erkennen, die das ursprüngliche Layout widerspiegeln. Ein Besuch ist jederzeit möglich, da der Ort Teil des modernen Stadtgefüges ist und frei zugänglich bleibt.
Der Architekt Walrave wurde später selbst zum Gefangenen in dem Bauwerk, das er entworfen hatte, und erhielt dort einen eigenen Bereich für seine Bewegungsfreiheit. Diese ungewöhnliche Wendung zeigt die komplexe Geschichte des Ortes und seiner Nutzung über mehrere Epochen hinweg.
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