Lehnepark, Öffentlicher Park im Bezirk Tempelhof, Berlin, Deutschland
Der Lehnepark ist ein öffentlicher Park im Stadtteil Tempelhof mit Grünflächen und Wegen rund um den Wilhelmsteich, der sich in einer eiszeitlichen Senke gebildet hat. Das Wasser und die umgebende Landschaft entstanden durch natürliche geologische Prozesse aus der Eiszeit.
Das Land gehorte bis 1910 dem Grundstuckseigentumer Wilhelm Lehne, bevor es in einen offentlichen Erholungsraum umgewandelt wurde. Der Standort liegt in der Nahe einer ehemaligen Siedlung der Templer, was die historische Schicht der Region unterstreicht.
Der Park erinnert mit einem Gedenkstein an 47 Menschen aus Berlin und Brandenburg, die 2004 beim Tsunami im Pazifik starben. Dieser Ort wird von Besuchern als stilles Mahnmal wahrgenommen und lädt zum Nachdenken ein.
Der Park verbindet sich mit den benachbarten Parks Alter Park, Franckepark und Bosepark und bildet ein ausgedehntes Wegenetz. Diese Verbindung macht das Gebiet besonders geeignet fur Spaziergange, Joggen und ausgedehnte Wege ohne zu viel Zeitaufwand.
Der Wilhelmsteich entstand aus einer sogenannten Toteis-Grube, ahnlich wie der benachbarte Klarensee im angrenzenden Alter Park. Diese geologischen Formationen zeigen, wie das schmelzende Eis der letzten Eiszeit die heutige Landschaft geprägt hat.
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