St. Elisabeth, Profaniertes katholisches Kirchengebäude in Münster, Deutschland
St. Elisabeth ist eine profanierte katholische Kirche im Osten Münsters, 1939 als dreischiffige Basilika fertiggestellt: ein dominierendes Hauptschiff mit Kassettendecke und zwei niedrige, flache Seitenschiffe, die über Arkadenbögen geöffnet sind. Im Westen schließt ein eingezogener Chor mit Rundbogen an, dessen Wand ein 1963 fertiggestelltes großes Mosaik-Pfingstbild trägt. Seit 2013/2014 dient das Schiff als schmale Turnhalle der Montessori-Schule, die Seitenschiffe wurden zu Umkleiden.
St. Elisabeth wurde 1939 fertiggestellt und eingeweiht und 1940 Pfarrkirche der neu von Herz-Jesu abgepfarrten Gemeinde. Ein Bombenangriff zerstörte die Kirche 1944; von 1946 bis 1951 wurde sie wieder aufgebaut. 2001 fusionierte die Gemeinde mit Herz-Jesu, die Kirche wurde Filialkirche, und am 16. November 2008 profanierte Weihbischof Franz-Josef Overbeck sie.
Der Name verweist auf die heilige Elisabeth von Thüringen, die Pfarrpatronin. Seit 2014 dient das frühere Kirchenschiff der Montessori-Schule als schmale Turnhalle, die Seitenschiffe wurden zu Umkleiden umgebaut. Die Außenansicht der Kirche blieb bei diesem Umbau im Wesentlichen erhalten.
St. Elisabeth wurde 2008 profaniert und ist keine geweihte Kirche mehr, Gottesdienste finden dort nicht statt. Seit 2014 dient das Schiff der Montessori-Schule als schmale Turnhalle, die Seitenschiffe wurden zu Umkleiden umgebaut; die Außenansicht blieb im Wesentlichen erhalten. Da das Gebäude schulisch genutzt wird, betrachtet man es am besten von der Straße aus.
Das Gebäude integriert ungewöhnlich einen Gymnastiksaal in seine Struktur, was zeigt, wie sich die Kirche modernen Bedürfnissen angepasst hat. Diese praktische Ergänzung zu einer religiösen Stätte ist selten und verdient bei einem Besuch Beachtung.
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