Frauenbergkapelle, Barockkapelle auf dem Frauenberg, Eichstätt, Deutschland.
Die Frauenbergkapelle ist ein barockes Gotteshaus auf einem Hügel über der Stadt Eichstätt mit einer besonderen Architektur. Das Bauwerk hat einen rechteckigen Mittelraum mit abgerundeten Ecken, eine doppelte Kuppel und Bogenfenster an der Nord- und Südseite.
Ein Fürstbischof ließ 1720 eine Madonnenstatue anfertigen, was zum Bau der heutigen Kapelle zwischen 1738 und 1739 führte. Das Bauwerk entstand in einer Zeit, als solche Andachtsorte in der Region an Bedeutung gewannen.
Die Kapelle bewahrt kunstvolle Stuckarbeiten von Franz Xaver Horneis, die das Innere mit feinen Verzierungen schmücken. Diese Arbeiten zeigen Wappendarstellungen und zeitliche Vermerke, die an die Gründungszeit erinnern.
Die Kapelle liegt auf einem Hügel über der Stadt und ist Bestandteil des Jakobswegs, der zu weiteren Wallfahrtsorten führt. Der Ort lässt sich zu Fuß erreichen und bietet beim Aufstieg Ausblicke über die Umgebung.
Im Inneren steht eine Madonnenstatue aus Holz, das einer Begebenheit zufolge aus einem ausgetrockneten Stamm stammte, der später zu grünen begann. Diese legendäre Geschichte verbindet das Heiligtum mit alten Wundern, die bis heute in der lokalen Überlieferung nachwirken.
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