Schloss Schieder, Barockschloss in Schieder-Schwalenberg, Deutschland.
Schloss Schieder ist ein schlichter Bau mit hohem Walmdach und flachen Dreiecksgiebeln, den der aus Tirol stammende Baumeister Joseph Falck im Stil des niederländischen Klassizismus errichtete. Daneben steht das zwischen 1705 und 1708 erbaute Back- und Brauhaus mit der Schlosskapelle, später Palais genannt. Der ab 1701 angelegte Barockgarten besteht aus einem Parterre mit zentralem Fontänenbassin, einem Kanal und drei Terrassen mit Treppen und Kaskaden.
Graf Rudolph zur Lippe-Brake ließ ab 1703 Schloss und Garten errichten; Baumeister war der aus Tirol stammende Joseph Falck, der zuvor am Neubau von Kloster Corvey gearbeitet hatte. Mit dem Aussterben der Linie Lippe-Brake fiel der Besitz 1773 an Schaumburg-Lippe und kam 1789 an das Fürstenhaus Lippe-Detmold zurück. Bis zur Novemberrevolution 1918 diente das Schloss als Sommerresidenz.
Im Schloss sind heute das Haus des Gastes, eine Volkshochschule, eine Musikschule und bis 2023 die Stadtbücherei untergebracht. Der Park ist seit 1914 öffentlich zugänglich; der barocke Südteil wurde ab 2006 rekonstruiert und 2009 wieder eröffnet.
Der Park ist seit 1914 öffentlich zugänglich; der südliche Barockteil wurde ab 2006 rekonstruiert und 2009 eröffnet. Die Mittelachse führt vom Parterre mit Fontänenbassin über einen Kanal zu drei Terrassen mit Treppen und Kaskaden. Eine 1705 angelegte Lindenallee aus 260 Bäumen überquerte die Emmer.
Die 1705 angelegte Lindenallee bestand aus 260 Bäumen und überquerte die Emmer. Seit 2006 wurde der barocke Zustand im Süden des Parks rekonstruiert und 2009 eröffnet; dabei entstanden Parterre, Kanal und drei Terrassen mit Kaskaden in der Mittelachse neu.
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