Goldachhof, Denkmalgeschützter Dreiseithof in Ismaning, Bayern, Deutschland
Der Goldachhof ist ein denkmalgeschütztes Anwesen in Ismaning mit Gebäuden und Strukturen, die typische Merkmale der bayerischen Landarchitektur bewahrt haben. Die Anlage umfasst mehrere Bauten, die den Charakter eines traditionellen Bauernhofs aus dem frühen 20. Jahrhundert widerspiegeln.
Der Hof entstand 1853 als „Klitschner Hof“. Andreas Mayerbacher erwarb in den 1870er Jahren etwa 700 Tagwerk; sein Bauernhof brannte 1896 ab, worauf die heutige Dreiseitanlage errichtet wurde. Hoch verschuldet verlor er sie 1906 bei einer Versteigerung an Therese Randlkofer von Dallmayr. Nach 1945 verkaufte die Familie; die Gemeinde Ismaning erwarb und sanierte den Hof 2010.
Das Anwesen zeigt, wie Bauern und wohlhabende Landwirte in dieser Region lebten und ihre Höfe gestalteten. Die Anordnung der Gebäude und Räume erzählt von alltäglichen Arbeiten und familiärem Leben auf dem Land.
Das Gelände ist von außen zugänglich und kann besichtigt werden, wobei die Gebäude von der Straße aus sichtbar sind. Besucher sollten beachten, dass bestimmte Innenräume möglicherweise begrenzt oder nur zu bestimmten Zeiten zugänglich sind.
In der südwestlichen Ecke des Grundstücks steht ein Wasserkraftwerk, das den Hof einst mit Strom versorgte; nach vier Jahrzehnten des Verfalls wurde es denkmalgerecht restauriert und produziert wieder Strom. Die um 1900 errichtete Kapelle gegenüber dem Gutshaus birgt in ihrer nach Norden ausgerichteten Apsis eine neobarocke Holzfigur des heiligen Sebastian.
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