Franziskanerminoritenkloster Fritzlar, Gotisches Kloster und Kirche in Fritzlar, Deutschland
Das Franziskanerminoritenkloster Fritzlar ist eine Klosteranlage mit einer zweischiffigen gotischen Hallenkirche, deren Wande hohe Strebepfeiler und Spitzbogenfenster ohne Farbglas praegen. Die Bausubstanz zeigt die handwerkliche Qualitat spatmittelalterlicher Architektur mit ihren charakteristischen gotischen Merkmalen.
Die Anlage entstand 1237 als Franziskanerkloster und blieb bis 1811 aktiv, wobei sie im 16. Jahrhundert wahrend der Reformation kurzzeitig unterbrochen wurde. Spater nutzte man die Gebaude fur Schulunterricht und wandelte die Kirche 1824 in ein evangelisches Gotteshaus um.
Das Kloster war über Jahrhunderte ein Ort des Lernens und der religiösen Praxis für die Stadt. Heute zeigt sich diese Rolle in den erhaltenen Räumen, die von der Bedeutung monastischen Lebens für die lokale Gemeinschaft sprechen.
Die ehemaligen Klostergebaude sind heute Altenheim und nicht vollstandig zugangig, wahrend die Kirche als offentliches Gotteshaus zu Besuchszeiten geffnet ist. Am besten erkundet man das Areal von auben und besucht die Kirche wahrend der geoffneten Stunden, um die Innenraume zu sehen.
Uber dem Sudportal der Kirche befindet sich eine Kruzifix-Gruppe aus dem fruheren 14. Jahrhundert mit beachtlicher kunstlerischer Qualitat. Im Inneren findet man auch Renaissance-Grabmale aus dem ehemaligen Friedhof, die von der Bestattungspraxis vergangener Zeiten berichten.
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