Friedland-Gedächtnisstätte, Kriegsdenkmal in Friedland, Deutschland
Das Heimkehrerdenkmal ist ein Kriegsdenkmal in Friedland und besteht aus vier etwa 28 Meter hohen Betonsegmenten, die torbogenartige Strukturen auf dem Hagenberg bilden und über die Stadt blicken. Zwölf Informationstafeln am Denkmal dokumentieren Zahlen von deutschen Soldaten, Kriegsgefangenen, Vertriebenen und Deportierten aus dem Zweiten Weltkrieg.
Der Grundstein wurde 1966 von Bundeskanzler Konrad Adenauer gelegt und das Denkmal wurde 1967 von Ministerpräsident Georg Diederichs offiziell eingeweiht. Es entstand als Reaktion auf die Erfahrungen der Heimkehrer und Vertriebenen aus dem Osten nach dem Krieg.
Das Denkmal trägt eine Inschrift mit der Botschaft 'Völker, verzeiht den Haß - versöhnt euch, dient dem Frieden - baut Brücken zueinander', die Besucher beim Vorbeigehen lesen können. Diese Worte spiegeln eine klare Haltung zur Versöhnung und zum friedlichen Zusammenleben wider.
Das Denkmal ist von der nahe gelegenen Autobahn aus deutlich sichtbar und dient als leicht erkennbarer Orientierungspunkt beim Einfahren in Friedland. Der Besuch ist kostenlos und die Informationstafeln sind ganzjährig zugänglich.
Das Denkmal wurde an einem symbolträchtigen Ort gebaut: In Friedland befand sich nach dem Krieg ein großes Durchgangslager für Heimkehrer, und der Ort wurde zum Zentrum für die Verarbeitung von Vertriebenenströmen. Dies machte Friedland zum idealen Standort für dieses Erinnerungswerk.
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