Fritz-Henkel-Park, Historischer Park in Unkel, Deutschland.
Fritz-Henkel-Park ist eine grüne Anlage in der Stadt Unkel mit Wegen, Beeten und alten Bäumen, die sich über einen größeren Bereich verteilen. Der Raum bietet Sitzbänke und offene Flächen, wo man sich aufhalten oder die Umgebung durchqueren kann.
Fritz Henkel, zweiter Sohn des Henkel-Gründers Friedrich Karl Henkel, stiftete das Grundstück 1905 der Stadt Unkel unter der Bedingung, dass es als Park genutzt wird und der Baumbestand bestehen bleibt. Die 1903 von Elisabeth von Werner erbaute Villa Henkel kaufte Henkel 1915; 1927 wurde sie im Landhausstil umgebaut. Ab 1949 mietete Nordrhein-Westfalen sie als „Länderhaus“ für Landesvertretungen beim Bund in Bonn, mit 60 Zimmern und einem Konferenzsaal mit 80 Plätzen; im Herbst 1950 wurde der Betrieb eingestellt, 1960 die Villa abgebrochen.
Ab 1949 mietete das Land Nordrhein-Westfalen die Villa Henkel als „Länderhaus“, einen vorübergehenden Standort für mehrere Landesvertretungen beim Bund, für rund 170.000 DM mit 60 Zimmern und einem Konferenzsaal mit 80 Plätzen eingerichtet. Im Herbst 1950 wurde der Betrieb eingestellt, 1951/52 war dort die Botschaft von Peru untergebracht. Heute wird der Park für kulturelle Veranstaltungen und Bürgerfeste genutzt.
Der Park ist frei zugänglich und eignet sich für einen ruhigen Spaziergang oder zum Verweilen auf einer der vielen Bänke. Bei schönem Wetter laden die offenen Flächen zu Aufenthalten ein, während die Wege durch die älteren Bäume Schatten bieten.
Nachdem Bonn 1949 vorläufiger Regierungssitz geworden war, mietete Nordrhein-Westfalen die Villa Henkel als „Länderhaus“ für Vertreter der Länder und richtete sie für rund 170.000 DM mit 60 Zimmern und einem Konferenzsaal mit 80 Plätzen ein. Die Erbengemeinschaft Henkel stellte Teppiche und Gemälde bereit; im Herbst 1950 endete der Betrieb.
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