St. Ignatius, Barockkirche in Landshut, Deutschland.
Die Jesuitenkirche ist ein barocker Kirchenbau in Landshut mit einem Hochaltar, der durch doppelte Säulengruppen geprägt wird und in die zentrale Sakristei führt. Der Raum wird durch sieben Seitenaltäre strukturiert, die eine Symmetrie schaffen und den Blick nach vorn lenken.
Der Bau begann 1631 nach einer großzügigen Spende durch Gräfin Magdalena von Haunsperg, die das Projekt finanziell ermöglichte. Unter der Leitung von Fürstbischof Veit Adam von Gepeckh entstand so ein Gotteshaus, das die Bedeutung des Jesuitenordens in der Region zeigt.
Die Jesuitenkirche zeigt im Inneren aufwendige Stuckarbeiten, die das religiöse Kunsthandwerk des Barock prägen und den Raum reich verzieren. Diese Dekoration schafft eine gewisse Wärme, die den Gottesdienstraum für Besucher besonders macht.
Die Kirche liegt am oberen Ende der Neustädter Straße und bildet einen natürlichen Endpunkt des Straßenzugs Richtung Hofberg. Von verschiedenen Teilen Landshuts ist sie leicht erreichbar und gut orientierbar durch ihre Lage am Ende der bekannten Straße.
Im Inneren befindet sich eines der größten Heiligen Gräber im deutschsprachigen Raum, das ursprünglich für eine andere Kirche bestimmt war. Die Entdeckung dieses Werkes während Renovierungsarbeiten zeigte, dass es jahrelang an diesem unerwarteten Ort verborgen war.
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