Landshut, Mittelalterliche Stadt in Niederbayern, Deutschland
Landshut ist eine mittelalterliche Stadt in Niederbayern an der Isar, die von Backsteinbauten aus dem Mittelalter geprägt wird. Die Altstadt erstreckt sich zwischen dem Fluss und dem Trausnitzberg, auf dem eine Burg über die Dächer ragt.
Herzog Ludwig I. gründete die Stadt im Jahr 1204 als neue Residenz für sein Herrschaftsgebiet. Nach der Teilung Bayerns wurde sie 1255 Hauptstadt des Herzogtums Niederbayern und blieb es bis zum Ende des 15. Jahrhunderts.
Das Landshuter Hochzeitsfest zieht alle vier Jahre Teilnehmer in historischen Gewändern an, die durch die Altstadt ziehen und Szenen aus dem Jahr 1475 nachstellen. Besucher erleben dabei Handwerkskunst, Musik und Tänze, wie sie im späten Mittelalter üblich waren.
Regionale Züge verbinden die Stadt mit München, Prag und Nürnberg, während der Flughafen München in weniger als einer Stunde erreichbar ist. Das historische Zentrum lässt sich gut zu Fuß erkunden, die Burg liegt am Hang oberhalb der Altstadt.
Die Martinskirche besitzt den höchsten gemauerten Kirchturm der Welt, der sich über 130 Meter über die Dächer erhebt. Dieser Backsteinturm überragt alle anderen Kirchtürme ohne Stahlgerüst weltweit.
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