Flutmulde Landshut, Hochwasserentlastungskanal in Landshut, Deutschland.
Die Flutmulde Landshut ist ein Entwässerungskanal, der sich vom Westen der Stadt bis zum Hauptbahnhof erstreckt und in nordöstlicher Richtung durch verschiedene Stadtteile verläuft. Der Kanal wurde mit breiten Wänden und einem tiefen Bett gebaut, um während Hochwasserereignissen große Wassermengen schnell abzuleiten.
Die Flutmulde wurde von 1948 bis 1955 als linksseitige Entlastungsrinne angelegt, damit Isarhochwasser die Landshuter Innenstadt umgeht. Der Zufluss wird nicht durch ein Wehr geregelt: Ab einem Pegelstand entsprechend 3,00 m am Pegel Birket strömen bis zu 400 m³/s in die Rinne. Die Pfettrach lief anfangs kanalförmig in ihr; zwischen 1986 und 2001 wurde ihr Lauf dort abschnittsweise renaturiert, seither durchläuft sie die Flutmulde in Mäandern.
Die Pfettrach, die bei Löschenbrand in die Flutmulde eintritt, lief beim Bau zunächst kanalförmig in ihr; zwischen 1986 und 2001 wurde ihr Lauf abschnittsweise renaturiert, seitdem durchläuft sie die Mulde in Mäandern. Der Zufluss wird nicht durch ein Wehr geregelt: ab 3,00 m am Pegel Birket strömen bis zu 400 m³/s der Isar in die Flutmulde.
Das System ist am besten vom Ufer oder von Brücken aus sichtbar, die den Kanal überqueren und einen guten Blick auf die Bauweise geben. Die beste Zeit für einen Besuch ist bei normalem Wasser, um die Konstruktion klar erkennen zu können.
Der Pfettrach-Bach unterquert die Flutmulde bei Münchnerau und schafft eine komplexe hydraulische Wechselwirkung zwischen den Wassersystemen.
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