Klosterkirche Seligenthal, Abteikirche in Landshut, Deutschland
Die Klosterkirche Seligenthal ist eine römisch-katholische Abteikirche in Landshut, rund 50 Meter lang, 25 Meter breit und 20 Meter hoch. Der gelb getünchte Außenbau wird von weißen Ecklisenen und rundbogigen Fenstern mit weißen Profilrahmen gegliedert; die Fassade des südlichen Querarms trägt ein Fresko der thronenden Himmelskönigin Maria, das zugleich als Sonnenuhr dient, wobei Mariens Zepter als Zeiger fungiert. Der schlanke, 1698 neu errichtete Barockturm ragt über die Klostergebäude hinaus und endet in einer doppelten Zwiebelkuppel mit goldenem Taukreuz.
Die Kirche wurde 1232 von Herzogin Ludmilla von Bayern gegründet und erhielt 1259 die Weihe von Bischof Heinrich von Chiemsee in ihrer ursprünglichen romanischen Form. Über die Jahrhunderte hinweg wurde sie baulich erweitert und mit neuen künstlerischen Elementen ausgestattet.
Die Kirche ist Mariä Himmelfahrt geweiht, deren Gedenktag am 15. August gefeiert wird, wie bei Zisterzienserkirchen üblich. Die Fassade des südlichen Querarms ziert ein Fresko der thronenden Himmelskönigin Maria inmitten von Engeln, das zugleich als Sonnenuhr dient: Ein Engel hält das Stundenband, und Mariens Zepter fungiert als Zeiger.
Der Besuch ist normalerweise möglich, wenn das Kloster offen ist, und der innere Raum ist leicht zugänglich über den Haupteingang. Es wird empfohlen, frühe Stunden zu wählen, um die dekorativen Elemente in besserem Licht zu sehen.
Die Fassade des südlichen Querarms trägt ein Fresko der thronenden Himmelskönigin Maria zwischen Engeln, das zugleich als Sonnenuhr dient: Ein Engel hält das Stundenband, das plastische Zepter Mariens ist der Zeiger. Es wird Johann Baptist Zimmermann zugeschrieben, von dem auch Stuck und Deckenfresken im Inneren stammen.
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