Kreuzhofkapelle, Romanische Kirche am Donauufer in Regensburg, Deutschland
Die Kreuzhofkapelle ist eine romanische Kirche in Regensburg, die mit Rippengewölben, einer westlichen Empore und einer halbrunden Apsis mit Rundbogenfenstern gebaut wurde. Der Raum gliedert sich klar auf mehreren Ebenen mit einem südlichen Eingang durch ein zweigestuftes Rundbogenportal und einer schmalen Treppe im westlichen Bereich zur oberen Etage.
Die Kapelle entstand als romanischer Bau im Mittelalter in der Region der Oberpfalz. Ihr Standort war Schauplatz eines bedeutenden Ereignisses im Jahr 1156, als Kaiser Friedrich Barbarossa hier eine Gerichtssitzung abhielt, die zur Gründung des Herzogtums Österreich führte.
Die Kapelle trägt den Namen vom Kreuzhofareal, einem historischen Hofplatz in ihrer Umgebung. Besucher sehen heute ein Gebäude, das für die Menschen der Region typischerweise funktional genutzt wurde und dabei seine Rolle als Gotteshaus mit praktischen Räumen verband.
Das Gelände ist zu Fuß erreichbar und liegt in der Nähe des Donauufers, das die Orientierung in der Stadt erleichtert. Besucher sollten mit unebenen Wegen und engen Räumen rechnen, besonders beim Aufstieg über die westliche Treppe zur oberen Etage.
Archäologische Grabungen haben Spuren menschlicher Besiedlung aus dem 5. Jahrtausend vor Christus offengelegt, darunter Überreste aus der Jungsteinzeit, der Urnenfelder- und der Hallstattzeit. Der Boden unter dem heutigen Gebäude erzählt also von Tausenden Jahren wechselvoller Geschichte, lange bevor die romanische Kapelle selbst errichtet wurde.
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