Fuelbecketalsperre, Talsperre im Märkischen Kreis, Nordrhein-Westfalen, Deutschland
Die Fuelbecketalsperre ist ein kleiner Staudamm im Märkischen Kreis bei Altena, der 1894 bis 1896 erbaut wurde. Das Bauwerk aus großen Steinen ist etwa 27 Meter hoch und 145 Meter lang und staut etwa 700.000 Kubikmeter Wasser, wobei die Form des Stausees vom Verlauf zweier Zuflüsse geprägt wird.
Der Damm wurde 1894 bis 1896 errichtet und war der erste in der Sauerland-Region. Er entstand, um Wasser für die lokale Industrie in den Tälern bereitzustellen, besonders während trockener Jahreszeiten, wenn die Wassermenge für den Betrieb von Mühlen und Fabriken nicht ausreichte.
Der Name des Gewässers stammt vom Fühlbach-Fluss, der von Osten zufließt. Die Gegend wird heute von Wanderern genutzt, die die ruhigen Wege um das Wasser schätzen und die Natur beobachten.
Besucher können auf gekennzeichneten Wegen um das Wasser spazieren, auf denen Informationstafeln über die lokale Tierwelt berichten. Der Eintritt ist frei zugänglich, doch Schwimmen und Wassersport sind nicht erlaubt, da das Wasser der Trinkwasserversorgung dient.
Das Bauwerk zeigt Merkmale des Jugendstil und wurde von einem Professor aus Aachen entworfen, der das sogenannte Intze-Prinzip anwendete. Dieser innovative Baustil mit seinen dekorierten Steindetails unterschied die Fuelbecketalsperre deutlich von anderen industriellen Dämmen der Zeit.
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