Friedensbrücke, Architektonisches Erbe Bogenbrücke in Würzburg, Deutschland.
Die Brücke ist ein steinerner Bogenübergang über den Main in Würzburg, der vier Verkehrsspuren sowie Gleise für zwei Straßenbahnlinien trägt. Das Bauwerk verbindet das historische Altstadtzentrum mit dem Zellerau-Viertel auf der anderen Seite und bietet auf beiden Seiten separate Wege für Fußgänger und Radfahrer.
Das Bauwerk wurde ursprünglich Luitpoldbrücke genannt und 1888 eröffnet, erlitt aber 1945 schwere Zerstörungen durch Kriegsereignisse. Nach dem Wiederaufbau 1948 erhielt es seinen heutigen Namen und prägt seitdem wieder das Stadtbild.
Die Brücke trägt den Namen der Friedensbewegung nach dem Zweiten Weltkrieg und verbindet heute zwei verschiedene Stadtteile, die sich in ihrer Bebauung und ihrem Charakter unterscheiden. Man sieht hier, wie die Infrastruktur die Stadt prägt und wie Menschen täglich zwischen verschiedenen Vierteln pendeln.
Der Übergang ist täglich für Fußgänger, Radfahrer und Fahrzeuge geöffnet und wird regelmäßig von Straßenbahnen benutzt. Bei Besuch sollte man mit Straßenverkehr und Fußgängerdichte rechnen, besonders während Stoßzeiten.
Die Konstruktion nutzt traditionelle Steinbögen und ist nach der älteren Alten Mainbrücke das zweitälteste Überquerungsbauwerk über den Main in dieser Stadt. Diese Besonderheit zeigt die Entwicklung der Brückenbaukunst über mehrere Generationen hinweg.
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