Würzburg, Universitätsstadt in Unterfranken, Deutschland.
Würzburg ist eine große Stadt in Unterfranken, die sich entlang des Mains erstreckt und als Bildungszentrum mit mehreren Hochschulen dient. Die Altstadt liegt auf beiden Flussufern, verbunden durch steinerne Brücken, während Weinberge die umliegenden Hügel bedecken.
Die Stadt entstand im frühen Mittelalter als Bischofssitz und entwickelte sich über Jahrhunderte zu einem bedeutenden Fürstbistum im Heiligen Römischen Reich. Im März 1945 zerstörte ein Bombenangriff den größten Teil der Innenstadt, die in den Jahrzehnten danach wieder aufgebaut wurde.
Das alte Rathaus am Mainufer wird für städtische Veranstaltungen genutzt, während die Bürger den Marktplatz täglich besuchen, um frische Lebensmittel zu kaufen. Die Einheimischen treffen sich oft in den zahlreichen Weinstuben, wo fränkischer Wein aus den Weinbergen der Umgebung ausgeschenkt wird.
Die Stadt ist gut mit dem Zug erreichbar, und die meisten Sehenswürdigkeiten liegen in Gehweite vom Hauptbahnhof. Ein Besuch an einem Wochentag ermöglicht es, den Markt zu erleben und Menschenmengen zu vermeiden, die am Wochenende auftreten können.
Wilhelm Conrad Röntgen entdeckte 1895 an der Universität die Röntgenstrahlen, und sein ursprüngliches Labor kann noch heute besichtigt werden. In der Festung Marienberg über der Stadt befindet sich eine Sammlung von Skulpturen aus dem Mittelalter, die anderswo wenig bekannt sind.
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