Würzburger Residenz, Barockpalast in Würzburg, Deutschland.
Die Würzburger Residenz ist ein barocker Palast mit 167 Metern Breite und 97 Metern Länge in Würzburg, Deutschland. Das Gebäude umfasst über 400 Räume, darunter große Säle mit aufwendigen Fresken und ein monumentales Treppenhaus, das den zentralen Teil des Komplexes bildet.
Der Bau begann 1720 unter Fürstbischof Johann Philipp Franz von Schönborn, der den Architekten Balthasar Neumann mit der Planung beauftragte. Die Hauptarbeiten dauerten bis 1744, und die Innenausstattung wurde in den folgenden Jahrzehnten fertiggestellt.
Die Hofkirche im südlichen Flügel vereint Formen aus Marmor, Gold und hellen Farben und gehört zu den schönsten Sakralräumen des Rokoko im süddeutschen Raum. Die Kirche lässt sich durch einen geschützten Gang vom Hauptgebäude aus erreichen und wird auch heute noch für besondere Gottesdienste genutzt.
Die Residenz öffnet von April bis Oktober zwischen 9 und 18 Uhr, von November bis März zwischen 10 und 16:30 Uhr. Führungen durch die Haupträume und den Garten werden angeboten, und der Zugang zu Stufenbereichen kann für Rollstuhlfahrer eingeschränkt sein.
Das Spiegelkabinett wurde im März 1945 vollständig zerstört und erst nach jahrelanger Arbeit mit Tausenden geborgenen Spiegelfragmenten wieder aufgebaut. Der Raum wurde 1987 wiedereröffnet und zeigt heute die ursprüngliche Anordnung der feinen Rokoko-Ornamente.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.