Marienkirche, Romanische Kirche in Würzburg, Deutschland
Die Marienkirche in der Festung Marienberg ist eine Rundkirche mit einem hellbeige verputzten Tambour, einer Steinbalustrade, kleinen Bogenfenstern und einer grauen Kuppel mit vertikalen Nähten, die von einer Laterne und einem Kreuz bekrönt wird. Rechts schließen sich ein niedrigerer Bau mit spitzen gotischen Fenstern und ein rechteckiger Turm an.
Die Kirche wurde 706 gegründet und in ihrer heutigen Form im frühen 11. Jahrhundert gebaut. Sie war damals die erste Kathedrale Würzburgs, bevor der Bau später in die Stadt verlagert wurde.
Die Kirche ist der Gottesmutter Maria geweiht, der Schutzpatronin Frankens, deren Patrozinium am 1. Mai gefeiert wird. Seit dem 13. Jahrhundert wurden die Herzen der Würzburger Bischöfe im Kloster Ebrach, die Eingeweide in dieser Kapelle und die Körper im Dom bestattet. Im Zentralbau sind 20 Grabplatten mit Bischofsreliefs erhalten.
Die Kirche befindet sich innerhalb der Festung Marienberg und wird über den Haupteingang der Festung erreicht. Besucher sollten beachten, dass die Öffnungszeiten von der Festung abhängen und sich je nach Jahreszeit ändern können.
Vom 13. bis zum Ende des 16. Jahrhunderts kamen die Herzen der Würzburger Bischöfe nach Kloster Ebrach, die Eingeweide in diese Kapelle auf dem Marienberg und die Körper in den Dom. Im Zentralbau sind 20 Grabplatten mit Bischofsreliefs erhalten.
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