Fürstenbaumuseum, Regionalkunstmuseum in der Festung Marienberg in Würzburg, Deutschland
Das Fürstenbaumuseum ist ein Kunstmuseum in der Marienburg-Festung in Würzburg und zeigt in etwa 45 Ausstellungsräumen Gemälde, Skulpturen und archäologische Funde aus der fränkischen Region. Die Sammlung ist in den Steinen der alten Festungsmauern untergebracht und präsentiert Werke verschiedener Epochen.
Das Museum entstand 1831 ursprünglich als Antiquarium eines lokalen historischen Vereins und wurde nach Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg 1947 in die Marienburg-Festung verlegt. Der Umzug zur Festung gab der Sammlung einen neuen Platz zum Wachsen und Gedeihen.
Die Sammlung zeigt Werke des Bildhauers Tilman Riemenschneider und andere Kunstgegenstände, die fränkische Kunsttraditionen von verschiedenen Epochen repräsentieren. Diese Arbeiten geben Besuchern einen Eindruck davon, wie Künstler in der Region ihre Handwerksfähigkeiten und ihren Stil über Jahrhunderte hinweg entwickelt haben.
Das Museum ist von März bis Oktober dienstags bis sonntags geöffnet, von November bis Mitte März geschlossen, der Besuch sollte daher auf die wärmeren Monate geplant werden. Die Lage in der Festung bedeutet, dass festes Schuhwerk und etwas Zeit zum Erkunden der Treppen und Gänge vorteilhaft sind.
Die Sammlung beherbergt detaillierte Stadtmodelle, die zeigen, wie sich Würzburg über verschiedene Epochen hinweg baulich verändert hat. Diese Modelle ermöglichen Besuchern, die Entwicklung der Stadt in miniaturisierter Form zu sehen.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.