Kleine Funkenburg, Klassizistisches Wohngebäude in Leipzig, Deutschland.
Kleine Funkenburg war ein neoklassizistisches Wohnhaus an der Ranstädter Steinweg mit feinen Fassaden und aufwendigen Innentreppen. Das fünfstöckige Gebäude zeigte die typische Bauweise Leipziger Residenzen mit hohen Räumen und strukturiertem Grundriss.
Der Komplex wurde 1864 vom Brauereieigentümer Carl Wilhelm Naumann erbaut und funktionierte zunächst als Gaststätte für die wachsende Nachbarschaft. Im Laufe des 20. Jahrhunderts wechselte er die Funktion und entwickelte sich zu einem reinen Wohnhaus unter städtischer Verwaltung.
Das Gebäude war in der Nachbarschaft als Wohnhaus bekannt und prägte das Straßenbild mit seiner neoklassizistischen Fassade. Besucher konnten hier die typische Gestaltung von Leipzigs gehobener Wohnarchitektur des 19. Jahrhunderts beobachten.
Das Gelande befand sich an einer wichtigen Durchgangsstrasse, was es leicht zu Fuss erreichbar machte. Besucher sollten beachten, dass das Gebäude 2005 abgerissen wurde und heute nur noch die Stelle, wo es stand, besichtigt werden kann.
Das Gebäude überstand den Zweiten Weltkrieg als eines der wenigen Häuser auf seiner Strassenseite und blieb mehrere Jahrzehnte stehen. Seine Abschaffung stand mit Planungen zur FIFA-Weltmeisterschaft 2006 in Zusammenhang, um Strassen zu verbreitern.
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