Friedenskirche, Gotische Kirche in Frankfurt (Oder), Deutschland
Die Friedenskirche ist ein Kirchengebaude aus Backstein im Stil der Gotik in Frankfurt (Oder), das sich durch sein markantes Nordturmchen und seine durchbrochenen Backsteinmuster auszeichnet. Die Gesamthöhe von etwa 55 Metern macht es zu einem auffallenden Merkmal der Stadtsilhouette.
Das Gebaude wurde um 1226 ursprunglich als Nicolaikirche fur Handler an der Oder errichtet und erlebte im Laufe der Jahrhunderte mehrere Umwandlungen. Es diente als Getreidespeicher, bevor es 1657 zur reformierten Kirche wurde und schliesslich seine heutige Funktion als Friedenskirche annahm.
Der Name der Kirche erinnert an den Frieden und ihre Rolle als Ort der Begegnung verschiedener Glaubensgemeinschaften. Heute wird sie von Menschen unterschiedlicher Konfessionen genutzt, was ihre Bedeutung als verbindendes Zentrum der Stadt zeigt.
Das Gebaude ist fur Besucher zuganglich und beherbergt regelmaessige Versammlungen und kulturelle Veranstaltungen unter der Verwaltung des Oecumenisches Europa-Centrum. Man sollte vorher die aktuellen Öffnungszeiten prufen, da diese je nach Veranstaltungen und Jahreszeit variieren können.
Die Nordturmchen beherbergt Bronzeglocken, deren alteste aus dem 17. Jahrhundert stammen und noch immer zu besonderen Anlassen gelaeutet werden. Diese Glocken zeigen das handwerkliche Geschick der Zeit und schaffen ein besonderes akustisches Merkmal beim Besuch.
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