Frankfurt, Universitätsstadt in Brandenburg, Deutschland
Frankfurt (Oder) liegt am westlichen Ufer des Flusses Oder und bildet mit der polnischen Nachbarstadt Słubice auf der gegenüberliegenden Seite ein grenzüberschreitendes Stadtpaar. Die Altstadt gruppiert sich um die backsteinerne Marienkirche, während Wohnviertel aus verschiedenen Jahrhunderten bis zum Flussufer reichen und von Alleen und Grünflächen durchzogen werden.
Die Stadt erhielt ihr Stadtrecht im Jahr 1253 und trat 1430 der Hanse bei, wodurch sie zu einem wichtigen Handelsplatz in der Region wurde. Nach dem Zweiten Weltkrieg verlor sie ihre östlichen Stadtteile jenseits der Oder, die zur polnischen Stadt Słubice wurden.
Der Name der Stadt stammt von einem historischen Flussübergang, der bereits im Mittelalter Reisende und Händler über die Oder führte. Heute prägen die polnischen und deutschen Bewohner das Stadtbild gemeinsam, besonders in den Geschäften und Cafés nahe der Grenzbrücke, wo beide Sprachen nebeneinander zu hören sind.
Die Hauptbahnhofverbindung führt nach Berlin und in polnische Städte, während Straßenbahnen und Busse innerhalb der Stadt verkehren. Die Fußgängerbrücke über die Oder ist jederzeit begehbar und ermöglicht einen direkten Wechsel nach Słubice ohne Grenzkontrollen oder Wartezeiten.
Die Universität Viadrina wurde bereits 1506 gegründet und zog Studenten aus ganz Europa an, bevor sie 1811 geschlossen wurde. Ihre Wiedereröffnung im Jahr 1991 setzte die akademische Tradition nach einer Unterbrechung von 180 Jahren fort und machte sie zu einem Symbol der deutsch-polnischen Zusammenarbeit.
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