Friedenspark, Öffentlicher Park in Leipzig, Deutschland
Der Friedenspark ist eine grüne Fläche zwischen dem Ostplatz und der Russischen Gedächtniskirche mit zwei parallelen nord-südlich verlaufenden Alleen in rechteckigem Grundriss. Der Raum wird von Bäumen und Wegen strukturiert, die sich natürlich durch das Gelände ziehen.
Das Gelände war ursprünglich der Neue Johannisfriedhof, ein Friedhof, der 1846 eröffnet wurde und bis 1950 Bestattungen aufnahm. Eine Kapelle und ein Leichenhaus von Architekt Hugo Licht aus dem Jahr 1881 prägten einst das Areal.
Der Park beherbergt einen Apothekergarten mit über 300 Heil- und Giftpflanzen, die Besuchern Wissen über ihre Verwendung und Gefährlichkeit vermitteln. Dieser Bereich dient Forschern und Neugierigen gleichermaßen als Lernort.
Der Park liegt im Südosten der Leipziger Innenstadt und ist von mehreren Seiten zugänglich, mit der Linnestrasse auf der Westseite als Haupteingang. Der flache Untergrund und breiten Wege ermöglichen einfaches Gehen für Besucher aller Mobilitätsstufen.
Ein Denkmal im Park erinnert an Kinder, die während der Zeit des Nationalsozialismus in der Anstalt Dösen starben. Diese stille Erinnerungsstätte bewahrt ein wichtiges Kapitel der lokalen Geschichte.
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