Deutsche Bücherei, Nationalbibliothek in Leipzig, Deutschland
Die Deutsche Bücherei ist eine Nationalbibliothek in Leipzig, die seit ihrer Gründung systematisch alle deutschsprachigen Veröffentlichungen sammelt. Der Gebäudekomplex umfasst mehrere Lesesäle sowie Magazinbereiche, in denen Bücher, Zeitschriften, Karten und digitale Medien aufbewahrt werden.
Die Bibliothek wurde 1912 auf Initiative des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels, des Königreichs Sachsen und der Stadt Leipzig gegründet. Ihr ursprünglicher Auftrag war es, alle deutschen Druckerzeugnisse zu sammeln und für die Nachwelt zu erhalten.
Die Bibliothek beherbergt das Deutsche Exilarchiv, das Werke von Schriftstellern und Künstlern bewahrt, die während der NS-Zeit ins Ausland flohen. Wer es besucht, bekommt eine direkte Vorstellung davon, wie Menschen ihre Arbeit über Grenzen hinweg gerettet haben.
Die Bestände können nur vor Ort in den Lesesälen genutzt werden, weshalb eine vorherige Anmeldung erforderlich ist. Es lohnt sich, vorab zu prüfen, welche Sammlungen für das eigene Vorhaben relevant sind, und sich über die Öffnungszeiten zu informieren.
Innerhalb der Bibliothek befindet sich das Deutsche Buch- und Schriftmuseum, das Druckwerke ab dem 15. Jahrhundert zeigt. Eines der ausgestellten Objekte ist eine der ältesten bekannten Ausgaben des Gutenberg-Drucks, die man direkt betrachten kann.
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