Albertbrücke, Steinbrücke in Johannstadt, Dresden, Deutschland.
Die Albertbrücke ist ein Bogenbrückenbauwerk, das sich über 325 Meter über die Elbe erstreckt und Johannstadt mit Dresden Neustadt verbindet. Das Bauwerk besteht aus Stein und verfügt über separate Fahrbahnen für Fahrzeuge und Gehwege für Fußgänger, ergänzt durch Tramgleise in der Mitte.
Das Bauwerk entstand 1877 unter der Leitung des Ingenieurs Karl Manck und wurde zum wichtigen Verkehrsverbindungspunkt Dresdens. Während des Zweiten Weltkriegs erlitt es erhebliche Schäden, als mehrere Bögen durch militärische Angriffe zerstört wurden.
Die Brücke schmückt sich mit Marmorskulpturen, darunter ein Porträt von König Albert und das Wappentier Dresdens, sowie Reliefs, die das Flussleben und Handwerker zeigen. Diese Verzierungen prägen bis heute das Erscheinungsbild und erzählen von der Bedeutung des Bauwerks für die Stadt.
Das Bauwerk ist täglich von großem Verkehrsaufkommen geprägt und bietet ausreichend Platz für Fußgänger und Fahrzeuge auf separaten Wegen. Besucher sollten beachten, dass der Durchgangsverkehr intensiv sein kann und die Gehwege während der Stoßzeiten voller werden.
Das Bauwerk trägt den Namen des sächsischen Königs, der zu Zeiten seiner Errichtung herrschte, und ist damit ein Denkmal einer bestimmten Epoche Dresdens. Viele Besucher wissen nicht, dass die Wiederherstellung nach den Kriegsschäden ein Jahrzehnt dauerte und das Bauwerk erst in den 1950er Jahren wieder vollständig nutzbar war.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.