Kolonialkriegerdenkmal, Ehemaliges Denkmal in Dresden
Das Kolonialkriegerdenkmal war ein Denkmal in Dresden, das 1913 auf dem Sachsenplatz errichtet wurde. Es bestand aus einem erhöhten Sockel aus Natursteinen, gekrönt von einem bronzenen Globus, der von vier Delfinen gestützt wurde und von einem Adler mit ausgebreiteten Flügeln überragt wurde.
Das Denkmal wurde 1913 eingeweiht und erinnerte an sächsische Soldaten, die in Überseekriegen gefallen waren. 1923 wurde eine neue Tafel hinzugefügt, um auch die Gefallenen des Ersten Weltkriegs zu ehren, aber 1947 wurde das Denkmal abgebaut, da man es als Verherrlichung von Krieg ansah.
Das Denkmal war ein Ort, wo die Sachsen ihrer Soldaten gedachten, die in fernen Ländern starben. Der Name "Kolonialkriegerdenkmal" zeigt, wie wichtig diese Erinnerung für die Gemeinschaft war.
Das Denkmal befand sich auf dem Sachsenplatz in der Nähe des Flusses und war von einem Metallzaun umgeben. Der Ort war leicht zugänglich und lag in einem kleinen Park, wo Besucher reflektieren und die Inschriften betrachten konnten.
Obwohl das ursprüngliche Denkmal 1947 abgebaut wurde, überlebte ein Fragment als Gedenkplakette mit den Namen von sechs Soldaten, die in deutschen Kolonien fielen. Diese Plakette wird heute in einer Kirchenhalle in Dresden aufbewahrt.
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