St. Johanneskirche, Kirchengebäude in Schaprode
St. Johannis ist eine Kirche in Backsteingotik im Zentrum von Lüneburg, Deutschland, die aus roten Backsteinen erbaut wurde und fünf Schiffe mit großzügigen Innenräumen hat. Das Gebäude zeigt die typischen Merkmale dieser Architektur mit spitzen Bögen und einer schlanken Struktur, die von rotem Mauerwerk geprägt ist.
Der Bau der Kirche begann in den 1270er Jahren und die Fertigstellung erfolgte 1370, was sie zur ältesten lutherischen Kirche der Region macht. Im Jahr 1765 erfuhr das Äußere eine bedeutende Erneuerung, wobei die bekannte geneigte Spitze entstand.
Die Johanniskirche trägt den Namen des Täufers Johannes und ist seit ihrer Gründung ein Ort des Glaubens für die Lüneburger Gemeinde. Besucher können heute noch sehen, wie die Kirche über Jahrhunderte hinweg das religiöse und gesellschaftliche Leben der Stadt geprägt hat.
Die Kirche ist im Zentrum Lüneburgs leicht zu finden und von verschiedenen Straßen aus sichtbar, da der Turm 108 Meter hoch aufragt. Das Innere ist zugänglich für Besucher, die die historischen Kunstwerke, Altäre und die Orgel besichtigen möchten.
Der Turm ist bekannt für seine ungewöhnliche Neigung und sieht aus, als würde er sich auf jeder Seite leigen, was ihm die Erscheinung einer Korkenzieherform verleiht. Nach einer lokalen Legende überlebte der Baumeister einen Sturz vom Turm, indem er auf einem Heuwagen landete, starb aber später durch einen Unfall in einer Taverne.
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